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Aktives Monitoring (Simulation)

Beim aktiven Monitoring, auch aktives Testen genannt, werden von Software-Robotern Datenströme simuliert. Die Testabläufe bzw. Scripts bilden das Verhalten der Endanwender nach und differieren je nach Aufgabe bzw. Ziel der Messung. Sie simulieren unterschiedliche Verkehrsprofile, um so Komponenten und Netze realitätsnah testen und dimensionieren zu können. Die Testabläufe werden abhängig von der Messaufgabe in regelmäßigen Intervallen zeitlich gesteuert wiederholt.

Der Vorteil von aktivem Monitoring besteht darin, dass durch die kontrollierte Umgebung Referenzen geschaffen werden. Da die identischen „Benutzeraktivitäten“ stets in gleicher Art und Weise ausgeführt werden, sind die Messergebnisse vergleichbar.

Was wird simuliert und warum?

  1. Simulation von hoher Datenverkehrslast, um die Auswirkungen von (zu) hoher Last auf die Netzkomponente zu prüfen und Performancewerte bzw. -grenzen zu ermitteln
  2. Simulation von Anwendungen, um zu ermitteln, mit welcher Performance und Qualität Anwendungen über das Netzwerk übermittelt werden sowohl im laufenden Betrieb wie auch vor dem eigentlichen Ausrollen der Anwendungen (Predeployment)
  3. Simulation von Attacken, um festzustellen, ob und wie zuverlässig Securitykomponenten unter verschiedenen Lastszenarien noch Angriffe erkennen und abwehren können
  4. Mischformen der vorstehenden Simulationsvarianten decken die verschiedensten Messaufgaben realitätsnah ab.

Einsatzszenarien für aktives Monitoring

Permanente Überwachung der Netzqualität und Anwendungsperformance
Permanente Überwachung der Netzqualität und Anwendungsperformance

  • In R&D-, QA- und anderen Testlabs, um die Funktions- und Leistungsgrenzen von Komponenten zu überprüfen
  • In Betriebsnetzen, um
    • schnell und zuverlässig zu ermitteln, ob die Ursache für schlechte Antwortzeiten auf das Netzwerk oder die Applikation/Server zurückzuführen ist
    • bei Beschwerden durch ad-hoc-Messungen die Enduser-Experience zu verifizieren
    • permanent die Netzwerkqualität und Anwendungsperformance zu ermitteln
    • zur Dokumentation von SLAs, Verfügbarkeit und Qualität des Netzes

Mit aktivem Monitoring kann ein realitätsnahes, aber nicht ein reales Abbild des Netzgeschehens und der Enduser Experience ermittelt werden. Deshalb sollte das aktive Monitoring zumindest an strategischen Knotenpunkten durch passives Monitoring ergänzt werden.