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Passives Monitoring

Beim passiven Monitoring schleift man sich in die Netzwerkverbindung ein und erfasst den darauf laufenden Datenverkehr. Es werden die Protokolle von der Netzwerk- bis zur Applikationsebene analysiert. Durch passives Netzwerk-Monitoring erhält man ein detailliertes Nutzungsprofil der überwachten Leitungen bzw. Netze (wer mit wem, wann, wie viel?).  

Beim passiven Netzwerk-Monitoring werden

Passives Monitoring der KPIs

  • alle oder einzelne Kommunikationsbeziehungen erfasst, gespeichert und untersucht im Hinblick auf
    • genutzte Protokolle, Services und Applikationen und deren Antwortzeiten
    • die KPIs Key Performance Indikatoren lassen sich bis auf einzelne IP-Adressen herunterbrechen
  • es stehen Analysen in Echtzeit und über historische Daten zur Verfügung
    • Echtzeit-Monitoring wird in der Regel dazu genutzt, bei Anomalien im Nutzungsprofil bzw. bei Über-/Unterschreitung von KPIs sofort einschreiten zu können
    • das Monitoring über historische Daten wird hauptsächlich zur Fehlersuche, zur Dokumentation von SLAs/KPIs, zur Erkennung von Trends und zur Kapazitätsplanung verwendet.

Da passives Netzwerk-Monitoring auf tatsächlichen Datenverkehr zugreift, kann diese Methode – anders als das aktive Netzwerk-Monitoring - nur bei Netzwerken, die bereits in Betrieb sind, eingesetzt werden.