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News, Tipps & Tricks

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undefinedNews April 2009

News Mai 2009

Schwellenwerte und Alarme in Abhängigkeit vom Nutzungsprofil

Zur Konfiguration von Schwellenwerten stehen neue Parameter zur Verfügung:

  1. Baseline (%) Threshold Range
  2. Moving Average

Moving Average bezieht sich auf den Durchschnittswert der jeweils letzten Stunde. So passt sich der Schwellenwert automatisch dem Nutzungsprofil an, basierend auf den in der jletzten Stunde gemessenen Ergebnissen.

Der Schwellenwert kann als

  • fester Wert oder
  • sich auf die Abweichung von einem bestimmten Wert beziehen oder
  • einen Abweichungsbereich definieren.

Wird ein Abweichungsbereich zusammen mit Moving Average gewählt, so ist der Abweichungsbereich relativ zu den in der letzten Stunde gemessenen Durchschnittswerten.

Durch diese Alarmkonfiguration

  • werden Alarme nur noch dann ausgelöst, wenn sie gerechtfertigt sind
  • müssen Alarmkonfigurationen nicht ständig den veränderten Nutzungsprofilen angepasst werden
  • sind Alarme wieder ernst zu nehmen
  • widmen sich die Verantwortlichen den richtigen Aufgaben
  • stehen für die Beseitigung von Alarmzuständen mehr Zeit zur Verfügung
  • werdem Ausfallzeiten und Recoveryzeiten minimiert
  • werden die Netz- und Applikationsperformance und -qualität erhöht

Alamierung bei Fehlverhalten von Multicast-Traffic

  • Mit NetSLM kann ein Alarm auf Multicast-Traffic oder das Fehlen von Multicast-Traffic gesetzt werden
  • Online wird mit NetRTX über fehlende Pakete oder Pakete in verkehrter Reihenfolge informiert inkl. Beschreibung über den Fehler

Die Analyse von Multicast-Traffic und Online-Alarmierung bei Fehlverhalten inkl. der Beschreibung des fehlerhaften Traffics führt zu folgenden Resultaten:

  • Unmittelbare Erkennung der Fehlerquelle (z.B. Buffergrößen und –konfiguration, nicht ausreichend leistungsstarke Switchfunktionalität usw.)
  • Schnellere Behebung des Fehlers
  • Fingerpoint auf einzelne Netz-Abschnitte
  • Zuverlässige Vermeidung von Blackouts oder Brownouts
  • Schnelleres Recovery nach Blackouts
  • Zufriedenere Kunden

NEWS April 2009

Unterstützung der TCP-basierenden Transaktionsprotokolle Fix und VISA

  • Untersucht die Performance der im bargeldlosen Finanzverkehr und Kreditkarten-Umgebungen verwendeten Protokolle FIX oder Visa (ISO 8583) Transaktionen
    • FIX:
      • Statistiken und Filter für Execution Type, Message Type Tags and Orders:
        • Interest, New Order – Single, Execution Report, Order Cancel/Replaxce, Order Cancel Request, Order Cancel Reject, Order Status Request u.a.m.
      • Messung der Verzögerungszeit verschiedener Transaktionen:
        • Order execution, Order Cancel Request, Order Replace, Order Pending
    • VISA:
      • Messung der Authorization Response Time und Transaction Rate
        • Requests, Responses und Transaktionen pro Sekunde (tps)
      • Drill-Down bis auf die einzelne Aktion
      • Aufschlüsselung nach erfolgreich abgeschlossenen und abgebrochenen Aktionen
      • Alarme und Reporting
      • Anpassung an proprietäre Protokolle durch Bitshift im Offset

 Mit diesen Funktionen erhält man Informationen darüber:

  • Welche Aktionen abgebrochen wurden und aus welchem Grund
  • Ob die Abbrüche auf Initiative des Kunden erfolgten oder
  • die eingesetzten Netzkomponenten dem Ansturm nicht gewachsen sind
  • inwiefern sich das Nutzungsverhalten für diese Transaktionen ändert und kann
  • rechtzeitig Verbesserungsmaßnahmen und/oder Korrekturen vornehmen

Automatische Erkennung der Anwendung (DAR Dynamic Application Recognition)

  • Signatur-basierende Erkennung von Anwendungen, unabhängig vom Port
  • Mehr als 20 Signaturen sind bereits implementiert
    • Bittorent, Telnet, SSH, http, HTTPS, FTP, SIP, H.323, H.225, H.263, H.245, Ymsg, 29west, FIX, RTSP, POP, IMAP, MGCP, NBNS, NTP, RTP, IRC, SCCP
  • Integration in NetVCR Analysen, Statistiken und Reports
  • Kundenspezifische Protokolle über API

Mit DAR

  • liefert die Analyse in Proxy-Umgebungen überhaupt erst verwertbare Ergebnisse
  • entfällt die Suche nach einzelnen Applikationen auf Paketebene, was eine
  • Arbeitserleichterung bedeutet und die
  • Arbeitszeit für die Analyse auf einen Blick auf den Bildschirm minimiert
  • DAR präzisiert die Aussagen über die Nutzung des Netzwerks!

Messung von Microburst

  • Die Messung von Micobursts erfolgt bis auf Mikrosekunden bzw. die Zeit zwischen zwei Paketen (interpacket time) genau. Nur so können Microbursts aufgespürt und analysiert werden. Verwendet man herkömmliche Messprobes, so ist meist kein kleineres Messintervall als 5 Sekunden möglich. Das heißt, man erkennt keine Ereignisse, die zwischen den Messintervalls stattfinden.
  • Erkennen von Ursachen für Microburst (fehlerhafte Anwendungen oder Komponenten.
  • Einleiten von Verbesserungsmaßnahmen wie Aufteilung des Verkehrsaufkommens durch Traffic Shaping o.ä.
  • Vermeidung von Brownouts
  • Vermeidung von unzufriedenen Anwendern/Kunden

NetFlow (Version 5,7 und 9)

  • Automatische Erkennung und Auflistung der NetFlow-Sender
  • Integration in NetVCR durch einfache Auswahl aus der Listendarstellung
  • Schwellenwerte und Alarme definierbar (für einzelne Interfaces, Devices, Richtungen) mit NetSLM
  • Filter definierbar (für einzelne Interfaces, Devices, Richtungen)
  • Netflow-Rohdaten werden im Packetviewer dargestellt
  • Integration in Analyse und Netzwerk-Statistiken (Bit Rate, Packet Rate usw. für IP Hosts, Protocols, Applicationne, pro Device oder Interface)
  • Drill Down im Applikationslevel bis auf einzelne IP-Adresse

Durch die Integration von NetFlow in NetVCR erhält man

  • Aufschluß über die Auslastung des gesamten Netzwerks
  • ein Nutzungsprofil über das gesamte Netzwerk hinweg
  • Basisdaten für Planungszwecke
  • Rechtzeitig Aufschluß über mögliche Engpässe und kann so
  • Rechtzeitig Verbesserungsmaßnahmen einleiten und Störfälle vermeiden