06.04.2020

8 Sicherheitsregeln für das Home-Office

Diese Tipps helfen gegen Hacker

Der richtige Schutz gegen Hacker im Home-Office

Kriminelle fluten das Netz mit Covid-19-Spam und Corona-Phishing. Die Angriffe sind lukrativ, weil viele Menschen von zu Hause auf berufliche Daten zugreifen.

Während die meisten Menschen unter der aktuellen COVID-19 Pandemie leiden, wittert eine Gruppe das Geschäft ihres Lebens. Cyberkriminelle fluten das Netz mit Phishing-Mails und Schadsoftware. Die Online Kriminelle nutzen die Angst und die Hilfsbereitschaft der Menschen aus. Deshalb sind sie bereit, Links anzuklicken und Anhänge zu öffnen, bei denen sie sonst misstrauisch geworden wären. Viele Mitarbeiter nutzen nun ihren privaten Computer für die Arbeit und greifen vom Home-Office aus auf Dateien im Firmennetzwerk zu. Die meisten haben keine Schulungen erhalten, schließlich mussten sie von einem auf den anderen Tag zu Hause bleiben.

Für kriminelle werden dadurch Angriffe einfacher und lukrativer. Plötzlich stehen zuvor sorgfältig gepflegte Firewalls offen. Dabei reicht es Hackern nur einen leichtsinnigen Mitarbeiter zu erreichen, um auf sensible Daten zugreifen zu können. Immerhin haben einige Gruppen von Hackern versprochen, Krankenhäuser und Arztpraxen zu verschonen. Alle anderen Gruppen können aber nicht mit der Gnade rechnen. IT-Sicherheitsunternehmen, die WHO, das BSI und natürlich auch die DATAKOM warnen vor Kriminellen, die Covid-19 als Köder für ihre Attacken nutzen.

 

Wir haben für dich 8 Sicherheitstipps zusammengestellt

 

  1. Sicherere Passwörter verwenden

Angreifen können durch sogenannte Bruteforce-Attacken in kurzer Zeit viele Passwortkombinationen durchprobieren. Der beste Schutz dagegen ist ein langes, zufälliges und einzigartiges Passwort. Entscheidend hierbei ist die Länge, 12 Zeichen sind das Minimum, für wichtige Konten empfiehlt die DATAKOM mindestens 16 Buchstaben und Ziffern. Mehrfache Verwendung eines Passwortes sollte vermieden werden. Dies ist eine Einladung an Hacker. Ein Passwort-Manager kann dich dabei unterstützen, dieser generiert zufällige und sichere Kennwörter und speichern sie verschlüsselt ab.

 

  1. Konten mit einem zweiten Faktor absichern

Auch das beste Passwort kann gehackt werden. Durch die sogenannte Zwei-Faktoren-Authentifizierung kannst du deinen Schutz um ein Vielfaches erhöhen. Dadurch benötigt der Angreifer neben dem Kennwort noch einen weiteren Faktor, um sich einzuloggen. Oft handelt es sich um einen Code, der in einer separaten App empfangen wird. Auch das Verschicken von SMS Codes ist eine gängige Variante der Zwei-Faktoren-Authentifizierung.

 

  1. Sicherheitsupdates installieren

Ständig finden Kriminelle neue Schwachstellen, diese werden aber schnell durch Updates des Herstellers geschlossen. Wer keine regelmäßigen Updates durchführt, schließt diese neuen Sicherheitslücken nicht und ist somit über diese Lücke angreifbar. Wer zum Update aufgefordert wird, sollte die Installation deshalb nicht herauszögern. Vor allem Betriebssystem, Browser, Office-Software wie Microsoft Word oder der Acrobat Reader von Adobe sollten immer auf dem aktuellen Stand sein. Das gilt auch für den Wlan-Router und andere IoT-Geräte, die mit dem Netzwerk verbunden sind.

 

  1. Das eigene Wlan schützen

Viele verwenden in ihren eigenen vier Wänden das Standard-Passwort ihres Routers und verändern es nie. Das ist fahrlässig. Um das Passwort zu ändern, gibt man die IP-Adresse des Geräts im Browser ein. Dort loggt man sich mit den Zugangsdaten ein und ändert dort in den Einstellungen das Passwort, sowohl für den Router als auch für das Wlan.

 

  1. Sichere Kommunikationswege nutzen

Der Austausch zwischen Kollegen findet im Home-Office ausschließlich Digital statt. Für wichtige Informationen eignen sich jedoch weder unverschlüsselte E-Mails noch Skype-Meetings oder Chat-Dienste wie Slack. Daher sollte man immer darauf achten, welche Informationen über welche Plattformen kommuniziert werden.

 

  1. Trenne Beruf und Privates

Viele Menschen nutzen derzeit ein Gerät für alles. Um berufliche Informationen zu schützen, empfehlen sich zumindest zwei unterschiedliche Browser. Getrennte Konten bieten einen zusätzlichen Schutz, dabei sollte eines der Konten keine Admin Rechte besitzen. Smartphones und Laptops von Freunden sollten auf keinen Fall für die Arbeit genutzt werden. Schließlich sieht man dem Gerät nicht an, ob sich darauf Schadsoftware befindet.

 

  1. Absicherung der Daten

Streng vertrauliche Dokumente gehören nicht in die Cloud wie Dropbox oder OneDrive. Hierbei eigenen sich am besten USB-Sticks, externe Festplatten oder verschlüsselte Netzwerkspeicher. Der Windows BitLocker bietet einen zusätzlichen Schutz für das Gerät. Um sich vor Ransomware zu schützen, die die Festplatte verschlüsselt und dann Lösegeld verlangt, braucht es regelmäßige Back-ups auf einem externen Speichermedium.

 

  1. Mitdenken

Der größte Risikofaktor sitzt vor dem Rechner. Die sicherste Hardware hilft nichts, wenn Nutzer leichtfertig Anhänge öffnen, Dateien herunterladen und Programme installieren. Wer einem Absender oder Entwickler nicht zu 100 Prozent vertraut, sollte die Finger davonlassen. Im Home-Office ist es schwieriger, schnell Kollegen, um Rat zu fragen, und die IT-Abteilungen sind oft überlastet. Trotzdem kann ein kurzer Anruf viel Ärger ersparen.

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